BHKW - Technologie

BHKW Die Abkürzung BHKW steht für Blockheizkraftwerk. Das Besondere an einem BHKW ist die gekoppelte Kraft-Wärme-Erzeugung. Das Prinzip wird allgemein als Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bezeichnet. Stark vereinfacht besteht ein herkömmliches BHKW aus einem Verbrennungsmotor, der die mechanische Antriebsleistung und die Wärme liefert, und einem Generator, der die mechanische Antriebsleistung in elektrischen Strom umwandelt. Vereinzelt werden auch Mikrogasturbinen mit Generatoren kombiniert und können so als KWK-System in der dezentralen Energieversorgung eingesetzt werden. Die Verbrennungsmotore können mit herkömmlichen Kraftstoffen, geeigneten Ölen, Erdgas sowie Biogas betrieben werden. Die Motorabwärme und die Wärmeenergie des Abgases werden als Heizenergie zurück gewonnen und einem nahen Heizungssystem zugeführt. Durch die kombinierte Nutzung von Wärme und Strom (mechanische Energie), die optimale Anpassung der Maschine an die Gegebenheiten und die geringeren Verluste eines BHKW´s wird ein Wirkungsgrad von 90 % und mehr erzielt. Das BHKW-Prinzip erlaubt also eine 90 %ige Nutzung der eingesetzten Primärenergie. Bei der herkömmlichen getrennten Energieerzeugung (Stromerzeugung) gelangen durchschnittlich nur 35 % der eingesetzten Primärenergie zum Endverbraucher, der Rest wird bei der Erzeugung im Kraftwerk als Wärmeenergie abgeführt und teilweise meist umweltbeeinflussend an die Umgebung abgegeben. Für die sinnvolle Aufstellung eines BHKW´s wird der gleichzeitige Bedarf an Strom und Wärme vorausgesetzt und die Wege zum Endverbraucher sollten so kurz wie möglich sein um die Verluste klein zu halten. ERGÄNZUNG folgt !!! Quellen: bhkw-info.de; wikipedia.org; bhkw-infozentrum.de